Arbeit im Homeoffice – das ist praktisch zu beachten

Anja Krötzsch

Flexible Arbeitszeiten, Work-Life-Balance, Homeoffice – das sind Themen, die für Bewerber bei der Stellensuche immer wichtiger werden. Unternehmen, die auf Personalsuche sind, dürfen sich heute mehr und mehr mit diesen Themen beschäftigen, um von potenziellen neuen Mitarbeitern als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden. Doch gerade kleinere mittelständische Unternehmen wissen oft nicht um die rechtlichen und praktischen Voraussetzungen, die es hierbei zu beachten gilt.

Nach unserer allgemeinen Einführung in das Thema Homeoffice, die Sie hier noch einmal nachlesen können, finden Sie im Folgenden einige praktische Tipps für die Umsetzung:

In Deutschland gibt es keinen rechtlichen Anspruch auf eine Tätigkeit im Homeoffice. Entsprechende Regelungen können aber natürlich in einer Zusatzvereinbarung zum Arbeitsvertrag festgelegt werden. Wichtig ist, dass bei einer Tätigkeit von zu Hause aus die Arbeitszeit gut dokumentiert wird. Gesetzlich vorgeschriebene Pausenzeiten müssen natürlich auch in diesem Fall eingehalten werden, entsprechende Dokumentationspflichten für den Arbeitgeber gelten genauso wie für Mitarbeiter vor Ort.

Für Abstimmungen mit den Kollegen empfiehlt es sich, bestimmte Zeiten festzulegen, in denen die Mitarbeiter im Homeoffice immer erreichbar sind.

Auch im Homeoffice muss natürlich auf geltende Datenschutzbestimmungen geachtet werden. Manche Unternehmen erlauben es zum Beispiel nicht, dass sensible Daten wie Mandantenakten oder Bewerbungen mit nach Hause genommen werden. Wählt man sich dagegen mit seinen Zugangsdaten von zu Hause aus in ein cloudbasiertes Unternehmensnetzwerk ein, ist das datenschutzrechtlich in der Regel kein Problem.

Ein Unfall zu Hause wird grundsätzlich auch als Arbeitsunfall betrachtet, allerdings nur, wenn er tatsächlich bei der Arbeit passiert ist. Wer beim Telefonat mit einem Kunden ausrutscht, hatte einen Arbeitsunfall. Wer allerdings auf dem Weg in die heimische Küche stolpert, wo man sich einen Kaffee holen wollte, der ist nicht über die betriebliche Unfallversicherung versichert. Im Büro wäre auch das ein Arbeitsunfall.

Alle zusätzlichen Regelungen, zum Beispiel zur Nutzung von Arbeitsmitteln oder zur Einrichtung eines Arbeitszimmers, können immer einfach in einer Zusatzvereinbarung zum Arbeitsvertrag festgelegt werden.

Falls Sie Fragen zum Thema Homeoffice haben, sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gerne!

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